Fachartikel

Sinus-Milieus® und „Themenzentrierte Interaktion“

Andrea Schmid und Stefan Böhm gehen in zwei Artikeln in der Fachzeitschrift „Themenzentrierte Interaktion“ der Frage nach, inwiefern die themenzentrierte Interaktion (TZI) für alle sozialen Milieus offen ist und was einzelnen Milieus den Zugang zur TZI erschwert.

Der erste theoretische Artikel beruht auf zwei Studien des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung. Die erste Studie behandelt die Weiterbildungsneigung der Deutschen, während sich die Zweite mit den Sehnsüchten und Tagträumen der einzelnen Milieus beschäftigt und im Auftrag der Katholischen Kirche entstanden ist.

Diesem ersten Artikel schließt sich eine qualitative Untersuchung an, die die Zugänge zur TZI hinterfragt und in einem zweiten Artikel ausführlich exploriert.

Eigentlich hat die TZI allen was zu bieten: Traditionelle Milieus schätzen an der TZI, dass sie auf einem Wertekonzept beruht und dass sie in der TZI aufgenommen werden. Milieus der Mitte schätzen die Umsetzung der Werte als harmonische bestärkende Verbindlichkeiten.

Den postmodernen Milieus gefällt an der TZI, dass man herausgefordert wird, ständig neue Wege zu suchen.

Dennoch ist TZI stark geprägt durch die Bürgerliche Mitte und die Postmateriellen. Diese beiden Milieus sind auch in den Kursleitungen überrepräsentiert. Entsprechend sieht das Autorenteam die TZI für die Zukunft vor viele Herausforderungen gestellt.

Wir danken der Autorin, dem Autor und der Fachzeitschrift „Themenzentrierte Interaktion“, dass wir die Artikel auf unserer Webseite veröffentlichen können.

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„Die Alltagswirklichkeit der Sozialforschung“

Dr. Silke Borgstedt, Direktorin für Sozialforschung des Sinus-Instituts, klärt in ihrem Artikel bei marktforschung.de über „die Alltagswirklichkeit der Sozialforschung“ auf.