Corporate Social Responsibility

Sinus Thema: CSR

Unbestritten haben Klimawandel, Naturkatastrophen, Energie- und Ressourcenprobleme, Hungersnöte in Entwicklungsländern und nicht zuletzt die Finanz- und Wirtschaftskrise bei vielen Verbrauchern zu einer schleichenden Veränderung des Nachfrageverhaltens geführt. Der Preis und die Qualität der Produkte sind heute nicht mehr die alleinigen Kaufkriterien. Immer mehr Verbraucher berücksichtigen auch soziale, ökologische oder andere ethische Aspekte. Das zeigt sich u.a. daran, dass Fair-Trade-Waren an Beliebtheit gewinnen, Bio-Produkte ständig ihren Marktanteil erweitern und Unternehmen, die soziale oder ökologische Normen verletzen, öffentlich an den Pranger gestellt werden. Vor diesem Hintergrund stellen sich viele Unternehmen die Frage, ob und wie sie CSR-Aktivitäten strategisch angehen und glaubwürdig kommunizieren können.

Doch wann und warum beziehen Konsumenten das Sozial- und Umweltverhalten in ihre Kaufentscheidung ein? Unternehmen müssen eine Reihe von wichtigen Voraussetzungen erfüllen, damit ihre Bemühungen positiv auf das Konsumentenverhalten wirken: Bei der Auswahl von CSR-Themen müssen sie die „richtigen“ wählen, Konsumenten über die Auswirkungen ihrer Aktivitäten in Kenntnis setzen und sie von deren Wahrheitsgehalt und Wirksamkeit überzeugen. Übergeordnetes Ziel ist es, als Unternehmen wahrgenommen zu werden, das verantwortungsvoll handelt und nachhaltige Lösungswege anbietet, die es Konsumenten ermöglichen, auf gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss zu nehmen. Christoph Schleer, Studienleiter am SINUS-Institut, leitet aus dem aktuellen Stand der CSR-Forschung sowie empirisch erhobenen Daten konkrete Handlungsempfehlungen ab, die Unternehmen dabei helfen sollen, diese Vorgaben zu erfüllen.

 

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